Eine Woche voller Natur und unvergesslicher Erlebnisse - 191 Ruderkilometer durch die Masuren vom 20.06 bis 27.06.2026
Text: Michaela Tornow, Fotos: Michaela Tornow, u.a. Teilnehmer
Die Masurische Seenplatte liegt im Nordosten Polens in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Mit ihren mehr als 2.000 Seen, zahlreichen Kanälen und einer einzigartigen Naturlandschaft zählt sie zu den schönsten Wassersportrevieren Europas und war das Ziel unserer diesjährigen Ruderwanderfahrt.
20.06.2026 – 9 Stunden Warmrudern auf der Autobahn - Sitzfleisch statt Ruderschlag
Am Vortag wurden zwei Vierer und ein Zweier, Proviant und das Gepäck reisefertig verstaut, so dass am nächsten Morgen 15 Ruderfreunde pünktlich um 6:00 Uhr mit der Aussicht auf eine unvergessliche Ruderwoche in Richtung Masuren aufbrechen konnten.
Unsere Fahrt führte uns zunächst über Frankfurt Oder, an Poznan (Posen) und Bydgoszcz (Bromberg) vorbei. In Grudziadz (Graudenz) überquerten wir die eindrucksvolle Flusslandschaft der Weichsel und erreichten nach ca. 700 km unser erstes Ziel den „Klub Mila Kamien“ in Ruciane-Nida (Rudczanny-Nieden) am Jezioro Beldany (Beldahnsee).
Nach neun Stunden Sitzen folgte nun Muskelarbeit. Die Boote wurden für den Start am nächsten Morgen abgeladen und angeschlagen und wir bezogen unsere 4 Bungalows.
Das anschließende Abendessen mit einem abwechslungsreichen Buffet bot für jeden Geschmack etwas und überzeugte mit einer hervorragenden Qualität.
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21.06.2026 – Ein turbulenter Auftakt – Nachbars Feier und Petrus' Zugabe - Ruderstrecke: 32km
Die erste Nacht ist durch unsere feierfreudigen Nachbarn etwas kurz ausgefallen. Dank des ausgezeichneten Frühstücks waren die Müdigkeit und die kurze Nachtruhe jedoch schnell vergessen. Bestens gestärkt konnten wir motiviert in den ersten Rudertag in Richtung Süden zum Jezioro Nidzkie (Niedersee) aufbrechen.
Nach unserer Fahrt durch die reizvolle Wasserlandschaft passierten wir die Schleuse Guzianka (Guschienen Schleuse), fuhren durch den Jezioro gruzianka mala und Jezioro gruzianka wielka (Großen und Kleiner Gruschiener See), querten den Ort Ruciane-Nida (Niedersee-Nieden) und erreichten gegen Mittag unseren Rastplatz auf der Segel- und Freizeitanlage „Pod Debem“&xnbsp;am Niedersee.
In geselliger Runde stärkten wir uns. Kühles Bier und Wein fanden regen Zuspruch. Kaum waren die Gläser geleert, öffneten sich jedoch die Schleusen des Tages, die wir nicht geplant hatten. Begleitet von Blitz und Donner goss es wie aus Eimern und die zuvor einladende Liegewiese wurde im Nu zu einer überschwemmten Wasserlandschaft.
Nun hieß es abwarten, bis alles vorübergezogen war.
Bevor wir wieder starten konnten, war erst einmal Schöpfen statt Rudern angesagt. Mit allen Hilfsmitteln die zur Verfügung standen, wurden die Boote vom Regenwasser befreit. Wir lernten, dass sich auch Turnschuhe gut zum Trockenlegen eignen.
Als hätte der erste Wolkenbruch nicht gereicht, legte Petrus auf der Rückfahrt noch einmal kräftig nach. Nass bis auf die Haut und leicht fröstelnd erreichten wir schließlich unser Quartier.
Eine warme Dusche und kleine Muntermacher hoben die Stimmung und entsprechend groß war der Appetit auf das leckere Abendbuffet.
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22.06.2026 - Zwischen Schilf und Seerosen durch den verwunschenen Urwaldfluss - Ruderstrecke: 35km
Ziel unserer heutigen Ausfahrt war das Flüßchen Krutynia im Krutynia-Dolna-Naturschutzreservat, auch als Masurens grünes Juwel bezeichnet.
Vom Beldahnsee ging es zunächst entspannt in den Jezioro Iznota (Isnothen See) Die weitere Tour sollte zu einer Herausforderung werden und fühlte sich eher wie eine Expedition durch einen grünen Schilfdschungel an. Stück für Stück kämpften wir uns voran.
Verborgen hinter dichtem Grün entdeckten wir die Seen Jezioro Gardynskie (Gartensee) und Jezioro Malinówka (Malinowka See). Wir fanden uns in einer Oase der Ruhe wieder. Keine Menschenseele weit und breit – nur unberührte Natur.
Die Krutynia schlängelte sich im weiteren Verlauf in zahllosen Mäandern durch die Landschaft. Jede Biegung erforderte besonderes Geschick unserer Steuerleute und ein gutes Zusammenspiel der gesamten Mannschaft. Eine hervorragende Schule für Technik, Koordination und Steuerkommandos.
Unsere Fahrt führte uns bis Ukta (Alt-Ukta). Nach einer ausgiebigen Mittagspause begaben wir uns auf die Rückfahrt und genossen nochmals die idyllische Naturlandschaft.
Nach dem Abendessen hatten wir viel Spaß beim Hitster-Musikquiz. Erstaunlich, welche musikalischen Talente in Ulrike und André schlummerten. Es genügten wenige Takte, um Interpret, Songtitel und Erscheinungsjahr treffsicher zu nennen.
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23.06.2026 – Um ein schönes Lebensjahr reicher mit Kurs auf Nikolaiken - Ruderstrecke: 27km
Der heutige Rudertag begann mit einem ganz besonderen Anlass. Silke hatte Geburtstag. Mit herzlichen Glückwünschen, einem kleinen Geburtstagskuchen und Kerzen empfingen wir sie am Morgen. Ein fröhliches Geburtstagsständchen sorgte für gute Laune und Silke freute sich riesig über diese gelungene Überraschung. So konnte der Tag kaum schöner beginnen.
Heute hieß es Abschied nehmen vom Klub Mila. Unser neues Ziel war Zielony Lasek (Grünwalde), eine kleine Ortschaft in der Gemeinde Ryn (Rhein).
Über den Beldahnsee ging es weiter nordwärts auf den Jezioro Mikolajskie (Nikolaiker See).
Für eine kurze Stippvisite fuhren wir hinaus auf den Jezioro Sniardwy (Spirdingsee), den mit rund 114 km² größten See Polens. Aufgrund seiner enormen Wasserfläche können sich hier bei Wind hohe Wellen aufbauen, so dass der See für uns Ruderer nicht befahrbar wäre. Wir freuten uns, dass er sich heute von seiner ruhigen Seite zeigte und wir diesen beeindruckenden Abschnitt der Masurischen Seenlandschaft erleben konnten. Bei tollem Wetter ließ sich der eine oder andere auch ein erfrischendes Bad nicht entgehen.
Nach diesem kleinen Abstecher setzten wir unsere Tour in Richtung Mikolajki (Nikolaiken) fort. Nikolaiken ist eines der bekanntesten und beliebtesten Ferienorte der Masuren. Ein kurzer Stadtrundgang führte uns auch über dem Marktplatz mit dem berühmten Fischkönig, dem Wahrzeichen der Stadt. Eine kurze Pause an der Uferpromenade bot Gelegenheit, das besondere Flair des Ortes zu genießen. Das bunte Treiben im Hafen, die vielen Segel- und Motorboote sowie die einladenden Cafés und Restaurants vermittelten echtes Urlaubsgefühl.
In der Zwischenzeit war für den Landdienst noch eine Herausforderung zu meistern. Der Bootsanhänger hatte eine kleine Blessur davongetragen, so dass zunächst eine geeignete Werkstatt gefunden werden musste. Mit viel Verhandlungsgeschick, technischem Sachverstand und der externen Unterstützung wurde das Problem schnell und unkompliziert behoben.
Am späten Nachmittag erreichten wir über den Jezioro Talty (Talter See), den Talter Kanal und dem Jezioro Taltowisko (Kleiner Talter See) unser neues Domizil in Grünwalde, ein geschichtsträchtiges ehemaliges Gutshaus. Umgeben von alten Bäumen und viel Natur bot das Anwesen eine wohltuende Ruhe.
Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Gut der ostpreußischen Adelsfamilie Grafen zu Dohna-Schlobitten. Die Familie zu Dohna gehörte zu den bedeutendsten Adelsgeschlechtern Ostpreußens und besaß zahlreiche Güter in der Region. Das ursprüngliche Herrenhaus von Grünwalde wurde im Ersten Weltkrieg zerstört, weil es im Schussfeld der Festung Boyen lag. Das heutige Gutshaus entstand 1919 als Neubau. Nach 1945 wurde das Gut verstaatlicht. Heute befindet sich das restaurierte Anwesen in Privatbesitz.
Nach einem schmackhaften Abendmenü ließen wir den Tag entspannt ausklingen. Natürlich durfte dabei auch das gemeinsame Anstoßen auf unser Geburtstagskind nicht fehlen.
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24.06.2026 - Kanäle, Wellen und Kurskorrektur - Ruderstrecke: 30km
Nach einem hervorragenden Frühstück brachen wir gut gestärkt zu unserer nächsten Etappe auf. Unser heutiges Ziel war Ruda (Ruhden).
Bei angenehmen Bedingungen glitten unsere Boote durch den Kanal Miodunski (Miodunsker Kanal), der den Kleinen Talter See mit dem Jezioro Szymon (Schimon-See) verbindet. Der Kanal ist rund 2 km lang und führt durch eine ruhige, naturbelassene Landschaft mit Schilfgürteln und altem Baumbestand.
Weiter über den Kanal Szymonski (Schimon-Kanal) fuhren wir vom Jezioro Jagodne (Kröstensee) auf den Jezioro Niegoein (Löwentinsee).
Mit einer Fläche von rund 26 km² ist der Löwentinsee der drittgrößte See der Masuren und ein zentraler Knotenpunkt der Masurischen Wasserstraße, der über mehrere Kanäle mit den Nachbarseen verbunden ist. Der Löwentinsee überraschte uns mit kräftigem Wellengang und verlangte einiges an Kraft, Ausdauer und Konzentration ab.
Eines unserer Boote sorgte mit einer kleinen Extrarunde in Richtung Gizycko (Lötzen) für einige zusätzliche Ruderkilometer. Die Orientierung war jedoch schnell wiedergefunden und der richtige Kurs rasch eingeschlagen, so dass schließlich alle Boote wohlbehalten und gemeinsam ihr Tagesziel in Ruda erreichten.
Angekommen bezogen wir unsere drei modern ausgestatteten Ferienhäuser. Dank hervorragender Einkäufe und Vorbereitung unseres Landdienstes konnten wir bei einem ausgiebigen Abendessen den ereignisreichen Tag entspannt ausklingen lassen.
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25.06.2026 – Naturidylle mit Hindernissen - Ruderstrecke: 35km
Unsere heutige Etappe führte uns über den Jezioro Wojnowo (Hessensee), den Jezioro Buwelno (Buwelnosee) und den Jezioro Ublik Wielki (Großer Ublicksee).
Im Gegensatz zu den bekannten großen Seen präsentierte sich dieser Teil der Masurischen Seenplatte besonders ruhig und ursprünglich. Zwischen Schilfgürteln, bewaldeten Ufern und kleinen Buchten genossen wir die nahezu unberührte Natur. Der geringe Bootsverkehr und die rihige Atmosphäre machten diese Etappe zu einem besonderen Erlebnis und boten viele Gelegenheiten, die Schönheit der Masuren in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen.
Das klingt zunächst nach einer entspannten und malerischen Etappe, doch die schmalen Verbindungen zwischen den Seen stellten uns vor unerwartete Herausforderungen. Bereits auf der Kytynia hatten wir Erfahrungen mit engen Wasserläufen gesammelt – hier sollte es jedoch noch anspruchsvoller werden. Die Durchfahrten waren stellenweise so dicht bewachsen, dass jeweils ein Ruderer aussteigen und das Boot vorsichtig durch das flache Wasser schieben musste. Mit vereinten Kräften, einer guten Portion Geduld und viel Teamgeist meisterten wir auch diese ungewöhnlichen Passagen, stets mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass wir denselben Weg später auch wieder zurücklegen mussten.
Am Ende überwog jedoch der Spaß an diesem besonderen Naturerlebnis. Mit Humor nahmen wir die zusätzlichen Mühen in Kauf und waren uns einig, dass gerade solche unerwarteten Herausforderungen eine Ruderwanderfahrt unvergesslich machen.
Etwas müde, aber zufrieden kehrten wir schließlich in unser Quartier zurück. Rudermannschaften und Boote hatten diesen Tag unbeschadet überstanden.
Als Belohnung wartete am Abend ein tolles Grillmenü auf uns. In geselliger Runde ließen wir die Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren und waren uns einig, gerade die unerwarteten Herausforderungen hatten diese Etappe zu etwas ganz Besonderem gemacht.
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26.06.2026 - Finale auf den Masurischen Seen - Ruderstrecke: 32km
Den Abschluss unserer Masurenfahrt bildete eine Etappe nach Norden über den Löwentinsee nach Gizycko (Lötzen), dem Zentrum der Masurischen Seenplatte.
Vorbei an der historischen Drehbrücke erreichten wir den&xnbsp;Kanal Luczanski (Lötzener Kanal). Für Ruderboote ist die Durchfahrt dort normalerweise nicht gestattet, da der Kanal stark von der Berufs-, Motor- und Segelschifffahrt frequentiert wird. Dank des wohlwollenden Augenzwinkerns der Verantwortlichen durften wir den Kanal dennoch passieren.
Angekommen im schönen Jezioro Kisajno (Kissainsee) mit zahlreichen Inseln, bewaldeten Ufer und kleine Buchten, die diesem See einen ganz besonderen Charakter verleihen. Immer wieder eröffneten sich neue Ausblicke, so dass jede Biegung eine andere Perspektive auf die abwechslungsreiche Landschaft der Masuren bot.
Die Mittagsrast entwickelte sich zu einem weiteren Höhepunkt des Tages, allerdings aus ganz anderen Gründen als erwartet. Unser Anlandeplatz befand sich auf einem aufgegebenen Ufergrundstück und erwies sich für den Landdienst als nahezu unerreichbar.
Um weder einen unerlaubten Zutritt zu riskieren noch ungewollte Bekanntschaft mit der polnischen Exekutive zu machen, war Improvisation gefragt. Da hatte Nils die zündende Idee. Mit dem Zweier ruderte er kurzerhand zu einer nahe gelegenen, problemlos erreichbaren Uferstelle und holte den Landdienst auf dem Wasserweg ab. Ingo betrachtete die ungewöhnliche Fährverbindung zunächst mit einer gewissen Skepsis, ließ sich schließlich aber doch auf das kleine Abenteuer ein. Die Überfahrt verlief völlig problemlos, der Landdienst erreichte trocken den Rastplatz und alle waren sich einig, dass diese kreative Aktion eindeutig das Prädikat „originellste Logistikleistung der Wanderfahrt“ verdient hatte.
Auf dem Rückweg nach Ruda zeigte sich der Löwentinsee von einer ganz anderen Seite. Diesmal war von Wind keine Spur zu spüren. Bei hochsommerlichen Temperaturen lag der See spiegelglatt vor uns, und jeder Ruderschlag wollte hart erarbeitet sein. Umso willkommener waren die spontanen (Bade)-Pausen.
Zurück in unserem Quartier galt es nun die Boote für den Heimtransport vorzubereiten. Ausleger wurden abgeschlagen, Stemmbretter und Steuersitz ausgebaut und zusammen mit den Skulls und weiterem Zubehör sorgfältig auf dem Hänger verstaut. Jeder Handgriff saß, und Dank der eingespielten Zusammenarbeit war alles schnell erledigt.
Dabei wurde allen bewusst, dass sich unsere gemeinsame Ruderwanderfahrt langsam ihrem Ende näherte.
Den gelungenen Abschluss des Tages bildete das Abendessen in der Restauracja Gruzinska Ruda. Die georgischen Spezialitäten sorgten für eine kulinarische Abwechslung und fanden großen Anklang.
In gemütlicher Runde blickten wir auf die Erlebnisse des Tages zurück. Ein passender Abschluss für eine Woche voller Natur, Teamarbeit und kleiner Abenteuer.
Nicht unerwähnt bleiben soll die Gastfreundschaft unseres Vermieters. Zum Abschied lud er zu einem gemeinsamen Wodka ein. Unsere Ansprechpartner konnten sich dieser Einladung natürlich nicht verwehren und stießen stellvertretend für die gesamte Gruppe mit ihm an.
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27.06.2026 - Auf Wiedersehen, Masuren!
Nun hieß es endgültig Abschied von den Masuren nehmen. Pünktlich um 8:00 Uhr traten wir die Heimreise an. Unsere Route führte uns auf den bekannten Straßen und Autobahnen der Hinfahrt zurück nach Beeskow. Eine besondere Belastung waren die hochsommerlichen Temperaturen, die unterwegs stellenweise an der 40-Grad-Marke kratzten.
Gegen 18:00 Uhr erreichten wir wohlbehalten unser Bootshaus in Beeskow. Dort wurden wir von den Daheimgebliebenen herzlich empfangen. Gemeinsam packten alle mit an. Die Boote wurden abgeladen, gründlich gereinigt und anschließend wieder in der Bootshalle verstaut. Dank der vielen helfenden Hände war auch diese letzte gemeinsame Aufgabe schnell erledigt.
Den Abschluss bildete, der außergewöhnlichen Hitze geschuldet, ein kleines Beisammensein in der angenehm kühlen Damenumkleide.
So ließen wir unsere Ruderwanderfahrt mit einem Gläschen kühlen Sekt noch einmal Revue passieren, bevor sich alle zufrieden, ein wenig müde, aber reich an schönen Erinnerungen auf den Heimweg machten. Zu Hause warteten nun eine erfrischende Dusche, das eigene Bett und viele Geschichten, die noch lange erzählt werden.
Was bleibt …
Mit vielen unvergesslichen Eindrücken, zahlreichen gemeinsamen Erlebnissen und so mancher schönen Anekdote endete unsere Ruderwanderfahrt durch die Masuren. Beeindruckende Landschaften, herausfordernde Etappen, gesellige Abende und vor allem der großartige Zusammenhalt unserer Gruppe werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen dieser Ruderwanderfahrt beigetragen haben. Unser besonderer Dank gilt den Organisatoren für die ausgezeichnete Vorbereitung und Planung, dem Landdienst für die zuverlässige Versorgung sowie allen Ruderkameradinnen und Ruderkameraden, die mit Teamgeist, Hilfsbereitschaft und guter Laune diese Reise zu einem unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis gemacht haben.
Besonders hervorheben möchten wir Danielas gelungene Überraschung mit den eigens für unsere Masurenfahrt gestalteten T-Shirts. Sie sind nicht nur ein schönes Erinnerungsstück, sondern stärken auch das Gemeinschaftsgefühl und werden uns noch lang an diese Wanderfahrt erinnern.
Ein besonderes Dankeschön gilt auch der Firma Kurylyszyn-Bau, die uns für unsere Ruderwanderfahrt einen Kleinbus zur Verfügung stellte. Mit dieser großzügigen Unterstützung wurden der Transport und die Organisation unserer Reise wesentlich erleichtert. Solche Hilfsbereitschaft ist nicht selbstverständlich und verdient unsere besondere Anerkennung.
Nicht unerwähnt bleiben soll Enricos wertvolle Unterstützung. Mit seinem Insiderwissen, seinen Polnischkenntnissen und seiner jederzeitigen Hilfsbereitschaft stand er uns während der gesamten Reise mit Rat und Tat zur Seite und trug wesentlich zum reibungslosen Ablauf unserer Wanderfahrt bei.
Ebenso bleiben uns unsere Gastgeber in bester Erinnerung, die uns mit ihrer herzlichen Gastfreundschaft jederzeit willkommen hießen.
Wir freuen uns schon heute auf die nächste gemeinsame Wanderfahrt, denn nach der Tour ist bekanntlich vor der Tour.
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Erlebnisreise nach Breslau – Rückblick auf unvergessliche Tage (14.05. bis 17.05.2026)
Text: Michaela Tornow, Fotos: Michaela Tornow, Daniela Breske + Kathrin Lenz
Am frühen Morgen des Himmelfahrtstages trafen wir uns in bester Stimmung und Vorfreude am Bahnhof Beeskow zur Vereinsfahrt nach Breslau.
Mit der Niederbarnimer Eisenbahn startete die erste Etappe unserer Reise mit 16 Ruderfreunden bis nach Frankfurt-Oder. Pünktlich angekommen, stand bereits unser polnischer Kleinbus für die Weiterfahrt nach Breslau bereit. Zunächst fuhren wir auf der Landstraße durch die Wojewodschaft Lebus über Krosno an der Oder bis Zielona Gora. Hinter Zielona Gora ging es dann zunächst weiter über die Autobahn E 65 bis Legnica und danach auf der E 40 bis Breslau.
Nach unserer Ankunft im Hotel „Campanile“ bezogen wir zunächst unsere Zimmer und begaben uns anschließend gemeinsam auf den Weg in die Altstadt. Der Weg führte uns durch den eindrucksvollen Hauptbahnhof mit seiner markanten neugotischen Architektur und entlang belebter Stadtstraßen mit historischer und moderner Bausubstanz. Die Stadt wirkte auf uns sehr lebendig und einladend. Stetig säumten kleine Zwerge unseren Weg. Im Restaurant „Kurna Chata“ ließen wir bei einem sehr guten Abendessen den ersten Reisetag ausklingen.
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Am Tag 2 unserer Vereinsfahrt starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück zum Empfang ins deutsche Generalkonsulat Breslau. Hier wurden wir vom Generalkonsul Martin Kremer herzlich empfangen und über die Aufgaben des Konsulats, insbesondere über die Förderung der deutsch-polnischen Beziehungen in den Bereichen der Politik, Wirtschaft, Bildung und Kultur informiert. Der Generalkonsul Herr Kremer freute sich sehr über unseren Besuch und ermunterte uns auch eine Partnerschaft mit einem polnischen Ruderclub anzustreben. Für die freundliche Einladung und den offenen Austausch möchten wir uns herzlich bedanken. Als Zeichen der Wertschätzung und Erinnerung überreichten wir unseren Vereinswimpel.
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Mittags stand ein gemeinsames Essen im Privatclub „Salon Slaski“ mit polnischen Spezialitäten auf dem Programm. Gut gestärkt, motiviert mit gepackten Rudersachen, brachen wir zum Ruderclub „Wratislavia“ auf. Es ging zu Fuß quer durch die Stadt, gefühlt ein kleiner Tagesmarsch. Im Ruderclub angekommen, informierte uns eine nette Dame ausführlich über den Ruderclub und gab uns die Möglichkeit das Bootshaus einschließlich der Außenanlagen zu besichtigen. Die geplante Ausfahrt auf der Oder konnte leider nicht stattfinden. Auf Grund anstehender Regatten war die Nutzung der Boote für uns nicht möglich. Wir bedankten uns dennoch herzlich für den Empfang im Ruderclub „Wratislavia“.
Anschließend ließ jeder den Abend auf seine Weise ausklingen: Beim Shopping, bei der Bierverkostung oder bei einer wohlverdienten Pause für die müden Beine.
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Am Tag 3 unserer Vereinsfahrt lernten wir im Rahmen einer Stadtführung die Breslauer Altstadt kennen.
Von der Neuen Philharmonie führte uns der Rundgang zum historischen Markt mit seinem prächtigen Rathaus, durch die verwinkelten Gassen der Innenstadt, vorbei an bedeutenden Kirchen und historischen Bürgerhäusern sowie dem Universitätsgebäude mit seiner beeindruckenden Barockarchitektur. Dabei erhielten wir interessante Informationen über die bewegte Geschichte der Stadt und ihre kulturelle Bedeutung . Ständige Begleiter unserer Stadtführung waren auch hier wieder die zahlreichen Breslauer Zwerge. Wir erfuhren, dass jeder Bronzezwerg einen Namen hat und seine eigene kleine Geschichte erzählt. Diese beliebten Wahrzeichen der Stadt gehen auf die Oppositionsbewegung der 1980er Jahre zurück und gelten als Symbol für Lebensfreude und den friedlichen Widerstand gegen das damalige politische System. An der Neuen Philharmonie haben wir unerwartet an der Einweihung eines neuen Breslauer Zwerges teilhaben können. Dieser Zwerg repräsentiert die Regenbogenbewegung und steht für Respekt, Gleichberechtigung und ein weltoffenes Miteinander.
Den gelungenen Abschluss der Stadtführung bildete der Besuch der Markthalle mit dem bunten Markttreiben.
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Nach einer kurzen Mittagspause setzten wir unsere Erkundungstour auf der Dominsel, dem historischen Ursprung Breslaus, fort. Im Gegensatz zum quirligen Treiben in der Altstadt erlebten wir die Dominsel mit einer angenehmen Ruhe und beschaulichen Atmosphäre. Wir besichtigten den Dom und auch das nach Papst Johannes Paul II. benannte Hotel.
Da wir auch an diesem Tag nicht wie geplant, eine Ausfahrt auf der Oder unternehmen konnten, buchten wir alternativ eine Bootsfahrt rund um die Dominsel. Mit viel Spaß und guter Laune, wenn auch mit einer Menge Wasser von oben, genossen wir den Ausblick auf die historischen Bauwerke und die Uferlandschaft. Die ausgelassene Stimmung mit schwungvoller Musik motivierte sogar für ein kleines Tänzchen auf dem Boot. Nach diesem erlebnisreichen Tagesprogramm kehrten wir erneut zum Abendessen ins Restaurant „Kurna Chata“ ein und ließen den Tag gemütlich ausklingen.
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Viel zu schnell waren die gemeinsamen Tage vergangen. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Kleinbus und freundlichem Fahrer direkt auf der E 36 über Cottbus und Lieberose zurück nach Beeskow.
Rückblickend war die Reise nach Breslau ein besonderes Erlebnis. Die faszinierende Mischung aus Geschichte, Kultur, modernem Stadtleben und die gastfreundliche Atmosphäre hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Mit Neuwasser kamen wir nicht zurück, aber mit rund 36 km Fußmarsch haben wir die Kategorie „Wandern“ in jedem Fall erfüllt.
Ein besonderer und herzlicher Dank gilt unseren Organisatoren, die diese Reise mit viel Herzblut und Geduld vorbereitet und begleitet haben. Mit ihrem Engagement sorgten sie für ein rundum gelungenes Programm mit vielen fröhlichen gemeinsamen Stunden, die uns noch lang in Erinnerung bleiben werden.
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Eisbeinfahrt mit sehr wenigen RuderInnen am 21. März 2026
Aktivurlaub 2026 in Oberwiesenthal
Fotos + Bildunterschriften: Kathrin Lenz
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 unser Hotel: Jens Weißflog Appartementhotel (Mitte, hinten)
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 vor der Abfahrt zum Ausflug nach Loket in Tschechien
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 einige Beeskower auf den Straßen von Loket
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 In der Brauerei stärkten sich fast alle mit Gulasch und Knödel und einem dort gebrauten frischen Bier
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 das monumentale Kaiser-Bad in Karlovy Vary
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 auf dem Weg zur Seilbahn zum Fichtelberg
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 beim Abstieg: interessante Informationen auf dem Weg zum Berggasthof Neues Haus
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 am nächsten Tag: Pause bei unserer letzten Wanderung
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 Ankunft in Neudorf
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 Interessante Entdeckung in Neudorf mit Verkostung auf der Straße
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 Mit der Dampflok ging es von Neudorf zurück nach Oberwiesenthal.
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 Ankunft auf dem Bahnhof
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2025    
Eisbeinfahrt der Männer am 25. Oktober 2025
Fotos: Carsten Fuchs, Text: Eberhard Keil
Am Sonnabend, dem 25. Oktober 2025 starteten 2 Vierer bei stürmischen Wetter zur traditionellen 21. Eisbeinfahrt nach Leißnitz zur Gaststätte Pagel. Auch dabei war der Fischer Heinz Krämer mit seinem Fischerkahn, der seinen Sohn im Einer begleitete. Die Teilnehmer, die nicht auf dem Wasser nach Leißnitz unterwegs waren, bevorzugten die trockene Variante. Sie trafen sich mittags am Bootshaus und fuhren mit dem Bus nach Leißnitz. Die Ruderer saßen schon in der Gaststätte als der Rest der Truppe mit dem Bus eintraf. Wie gewohnt servierte die Wirtin uns wieder ein vortreffliches Eisbein mit den üblichen Zutaten. Das frisch gezapfte Bockbier vervollständigte dieses vorzügliche Mahl. Eine Runde von den den Wirtsleuten spendierte Verdauungsschnaps wurde ebenfalls gerne angenommen.
Die Rückfahrt war für die Ruderer aufgrund des üppigen Mahls bedeutend beschwerlicher als für die Busfahrer. Geschoben durch den Rückenwind landeten dann auch die Ruderer wohlbehalten im Bootshaus des Ruderclubs.
Herzlichen Dank an die Wirtsleute Pagel, die uns wie üblich bestens versorgt hatten.
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 Carstens Teller: vorher
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 nachher
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einige Fotos von der Ausfahrt am 3. Oktober 2025
Moldaufahrt der Wanderruderer vom 7.-14.6.2025
Text + Fotos: Sabine Fuchs
Es ist schon eine gefühlte Ewigkeit her, dass wir auf der Moldau eine Wanderfahrt unternahmen. So mancher Teilnehmer der diesjährigen Unternehmung war damals noch nicht auf der Welt. Der Eine oder Andere aber schon und so starteten am 07. Juni 2025 17 muntere RuderInnen aus Beeskow, Fürstenwalde und Berlin auf die große Wanderfahrt von Tabor nach Pikovice. Dabei befuhren wir nicht nur die Moldau stromabwärts Richtung Prag, sondern auch die Nebenflüsse Lusnice und Sazava. Jeden Tag wurden die Bootsplätze verlost, woraus sich viele spannende und lustige Kombinationen im Boot ergaben.
Mit 3 Autos und einem Bootshänger ging es in ein Ferienlager an der Lusnice nach Tabor, von wo wir am nächsten Tag starteten. Ein wundervoll idyllisch gelegenes Fleckchen Erde mit kleinen Holzhütten und liebevollen Gastgebern erwartete uns. Hier aßen wir die ersten Knödel und spielten am Abend gemeinsam Karten. Am nächsten Morgen ließen wir Dani hochleben als Geburtstagskind und fuhren unsere erste Etappe Richtung Tynn und wieder am Nachmittag zurück, stromaufwärts Richtung Budweis auch schon auf der Moldau. Mit viel Regen, aber ersten tollen Eindrücken der Natur an der Moldau verlebten wir so den ersten Rudertag.
Ein neuer Tag, wieder ein Grund zum Feiern. Luisa hatte Geburtstag und das feierten wir, schmückten das Boot und machten uns nun auf den Weg stromabwärts Richtung Prag. Die Hänge waren steil und so wurde die Mittagspause zu einem unerwarteten Klettererlebnis. Frisch gestärkt ging es bis nach Podolsko, wo wir in Bungalows hoch oben über dem Ufer der Moldau an einer imposanten Brücke untergebracht waren.
Nach neuer Verlosung der Bootsplätze führte uns die Etappe heute über Orlik zum Autocamp Velkyvir. Dabei konnten wir das Schloss von Orlik vom Wasser aus bewundern und machten mittags Station auf der Burg Zvikov. Die Einen lustwandelten in der Burganlage, die anderen badeten am Burgufer und so gestärkt ging es zum Nachtlager. Der Abend klang mit einem Feuerchen gemütlich aus.
Ein aufregender Tag stand uns bevor. Heute wollten wir über einen Staudamm übersetzen mit einer Art Fahrstuhl, in dem sich das Boot dreht. Nicht nur für das erste Boot war das ein riesiges Abenteuer. Auch die Bauarbeiter vor Ort staunten nicht schlecht über die Länge eines Vierers. Mit Hilfe aller ging es aber gut bergauf und danach wieder bergab, wo uns so ziemlich kaltes Wasser um die Beine gespült wurde. Malerisch gelegen an den Ufern der Moldau waren wir hoch oben untergebracht in einer Art Ferienwohnung. So ließ es sich aushalten und wir genossen den Abend mit Spiel und Unterhaltung und leckerem Essen und Trinken.
In Zebrakov gestartet erwartete uns Genussrudern auf der Moldau Richtung Castobor. Wir konnten uns kaum satt sehen und nutzten Pausen zum Baden und Staunen. In gemütlichen Holzhütten und mit Zirkuszeltkulisse waren wir direkt am Ufer untergebracht. Wie in einer alten "Schulküche" gab es Abendbrot und Frühstück dort, am Abend Knödel und am Morgen einen Klacks Salat aus der großen Schüssel mit der Hand aufgekellt…Wunderbar!
Da es bekanntlich Wanderrudern heißt, war heute auch ein Teil Wandern dran. In Slapy wurden die Boote auf Wagen geladen und gefühlt 10 km weit geschoben. Gut, dass wir dabei unterwegs an einem Eisladen vorbeispazierten. Nach Stärkung und Erfrischung ging es nun weiter So einige Schleusen haben wir gemeistert auf unserer Reise, dabei überwanden wir teilweise große Höhen und das machte auch das Schleusen zu einem tollen Erlebnis. Wir verließen die Moldau und bogen auf die Sazava ein nach Pikovice, um dort die Boote nun rauszunehmen und abzuschlagen. Wir waren am Ziel. Noch 1 Mal gemeinsam sitzen bei guten Essen und Trinken und guter Live Musik in der Gaststätte . Wir ließen den Abend lustig ausklingen und krabbelten, bis auf 2, die im Wohnwagen schliefen, in unsere Zelte.
Der Abreisetag begann nicht mit der Abreise. Frühstück wie immer als liebevolles und reichhaltiges Buffet auf der Decke. Der Landdienst hatte bis zur letzten Minute für alle gut für uns gesorgt. Entlang der Sazava begaben wir uns auf eine Wanderung und konnten die waldreiche Natur am Fluss mit den Bergen genießen. Reise Reise hieß es nun. Abschied nehmen von der schönen Umgebung und dem Miteinander. Wir reisten heim mit vielen Erlebnissen und Abenteuern im Gepäck und der Erinnerung an eine wunderschöne Ruderreise.
Danke Allen, die diese Reise organisiert und vorbereitet haben, aber auch Allen, die dabei waren, denn nur durch die Gemeinschaft der Rudertruppe wurde es zu diesem Erlebnis.
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2024    
die zwanzigste Eisbeinfahrt nach Leißnitz
Text: Eberhard Keil; Fotos: Carsten Fuchs
Kurz vor Saisonende erfolgt nach alter Tradition die Eisbeinfahrt nach Leißnitz. So trafen sich dann 20 Ruderer am Sonnabend, den 26.10.24, zur Rudertour Richtung Leißnitzer See. Herrliches und ruhiges Herbstwetter begleitete die Ruderer, so dass die Boote an der Badestelle in Leißnitz anlegen konnten. Nach kurzem Spaziergang war die Gaststätte Pagel erreicht. Hier war alles für die Ruderer vorbereitet. Es wurde ein - wie üblich - üppiges Eisbein mit allen Zutaten (Sauerkohl, Erbspüree, Kartoffeln, Sauße) serviert. Ein Verdauungsschnaps, gratis serviert von der Wirtin Frau Pagel, wurde von den Ruderern nach dem ausgiebigen Mahlfreudig begrüßt. Beschwerlich war dann die Rücktour, denn mit diesem Eisbein im Magen war die Ruderei eine Qual.
Ergänzend ist hinzuzufügen, dass die Herbst-Eisbeinfahrt nur eine reine Männertour ist. Erst im Frühjahr ist dann eine Wanderfahrt für alle Mitglieder offen.
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Kennenlernrudern 2024 des Landesruderverbandes in Beeskow
In diesem Jahr organisierte unser Beeskower Ruderclub die LRV-Veranstaltung "Kennenlernrudern"
Text: Eberhard Keil; Fotos: Carsten Fuchs, Wolfgang Haas & Dagmar Voigt
Aufgrund der Teilnahmemeldungen wurden zusätzliche Kapazitäten notwendig, so dass es erforderlich wurde, noch einige Boote von anderen Vereinen zu holen. Herzlichen Dank an den Ruderclub Fürstenwalde, der uns zwei Achter zur Verfügung stellte und an den Cottbuser Club für die Bereitstellung eines C-Vierers. Die Ruderkameraden aus Fürstenwalde ruderten beide Achter eine Woche vor der Veranstaltung von Fürstenwalde nach Beeskow und konnten so die Taufe unserer neuen Rennzweier durch unseren Ministerpräsidenten Herrn Woidke und unseren Bürgermeister Herrn Chaplinski miterleben.
So waren nun genügend Bootsplätze für unsere Gäste vorhanden.
Ca. 45 Ruderinnen und Ruderen aus verschiedenen Vereinen Brandenburgs bot sich bei herrlichem Wetter die Möglichkeit, unsere Beeskower Gewässer zu erkunden. Nach Auslosung der Bootsbesatzungen setzte sich die Flotte Richtung Schwielochsee in Bewegung. Das Landprogramm bestand aus einer Stadtführung mit Frau Huget-Sagert auf der Spree im Kietzer, den Marcel Kossatz für uns steuerte.
Am Nachmittag trafen die Teilnehmer des Land- und Wasserprogramms wieder am Bootshaus zusammen. Es wurde gegrillt und bei gemütlicher Runde über Rudererlebnisse und zukünftige Wanderrudertouren geplaudert.
Am Abend zog ein heftiges Unwetter auf. Das Festzelt konnte nur unter größter Mühe stabilisiert werden. Leider entstand bei beiden Achtern ein erheblicher Bootsschaden. Ein Achter konnte von unserem Bootswart Horst Elster noch am Abends repariert werden, so dass ein Teil der Fürstenwalder Ruderer das Boot am nächsten Tag zurückrudern konnte.
Insgesamt können wir auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken.
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Wanderruderfahrt durch Berlin 2024
Fotos + Text: Mario Brösecke
Vom Freitag, den 24. Mai 2024 bis Sonntag, den 26. Mai 2024 sind ein paar Ruderer aus Beeskow der Einladung des Ruderclub Kleinmachnow - Stahnsdorf - Teltow zur Teilnahme an einer Berliner Stadtrundfahrt auf der Wasserstraße gefolgt.
Am Freitag wurden die Ruderboote zu Wasser gelassen und es ging auf dem Teltow-Fläming Kanal zum Tagesziel, der Treptower Rudergemeinschaft.
Am Samstag ruderten wir dann durch den Landwehrkanal, die Spree entlang durch die Oberbaumbrücke, vorbei an Stadtschloss und Dom, an der Museumsinsel sowie am Regierungsviertel. Sichtlich beeindruckt von dieser Fahrt kamen die Ruderer nachmittags am Märkischen Wassersport e.V. an. Schließlich erfolgte am Sonntag die Rückfahrt über den (großen/kleinen) Wannsee in den Teltow-Fläming Kanal zurück zum Ruderclub Kleinmachnow - Stahnsdorf - Teltow.
Für alle Teilnehmer war es eine unvergessliche Rudertour. Vielen Dank geht an den Ruderclub Kleinmachnow - Stahnsdorf - Teltow der die Organisation von ca. 100 Ruderbegeisterten aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus übernommen hat.
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 vor der Oberbaumbrücke
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 Treptower Ruderclub Bootslagerplatz
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einige Fotos von der Feier zu Weihnachten 2023 am 6.1.2024
2023    
ein paar Fotos von der Ausfahrt nach Jessern am 16./17.9.23
Kennenlernfahrt in Neuruppin
Fotos + Text: Mario Brösecke
Am Samstag, dem 24. Juni 2023, und bei bestem Ruderwetter lud der Neuruppiner Ruder-Club e.V. zur diesjährigen Kennenlernfahrt nach Neuruppin ein. Dem Ruf folgten 10 Rudervereine mit circa 90 Interessierten davon 65 Ruderinnen und Ruderer.
Nach dem Losverfahren wurden die Bootsbesatzungen festgelegt und sogleich ging es auf`s Wasser.
Zunächst sammelten sich alle Ruderboote am Bollwerk, und die Ausfahrt startete vorbei an naturbelassenen Ufern ins südlich gelegene Gnewikow.
Nach einer kurzen Pause kehrten wir um und ruderten nach Neuruppin mit einem Abstecher in die Lanke und der Weiterfahrt durch die Brücke, vorbei an Poggenwerder (Liebesinsel) nach Altruppin und wieder zurück nach Neuruppin.
Nach dem Anlegen und Reinigen der Boote begann der gemütliche Teil des Rudertages mit Getränken und leckeren Essen.
Wer wollte, konnte im Anschluss an einer Führung durch das Bootsgelände nebst Gebäudeteilen teilnehmen und in lockerer Runde den sehr schönen Rudertag ausklingen lassen.
Vielen Dank geht an den Neuruppiner Ruder-Club e.V. für diese schöne Rudertour auf dem Ruppiner See.
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 Patrik, Mario, André
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 Neuruppiner Bootshaus
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 teilnehmende Rudervereine
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Wanderruderfahrt durch Berlin 2023
Fotos + Text: Mario Brösecke
Vom Freitag, den 12. Mai 2023 bis Sonntag, den 14. Mai 2023 sind ein paar Ruderer aus Beeskow der Einladung des Ruderclub Kleinmachnow - Stahnsdorf - Teltow zur Teilnahme an einer Berliner Stadtrundfahrt auf der Wasserstraße gefolgt.
Am Freitag wurden die Ruderboote zu Wasser gelassen und es ging auf dem Teltow-Fläming Kanal zum Tagesziel, der Rudergesellschaft Wiking e.V..
Am Samstag folgte dann die Durchfahrt des Landwehrkanals entlang der Oberbaumbrücke, dem Stadtschloss, den Dom, der Museumsinsel sowie dem Regierungsviertel. Sichtlich beeindruckt von dieser Fahrt kamen die Ruderer nachmittags am Märkischen Wassersport e.V. an. Schließlich erfolgte am Sonntag die Rückfahrt über den (kleinen/großen) Wannsee in den Teltow-Fläming Kanal zurück zum Ruderclub Kleinmachnow - Stahnsdorf - Teltow.
Für alle Teilnehmer war es nicht zuletzt wegen dem sonnigen Wetter eine unvergessliche Rudertour. Vielen Dank geht an den Ruderclub Kleinmachnow - Stahnsdorf - Teltow der die Organisation von ca. 70 Ruderbegeisterten aus dem gesamten Bundesgebiet übernommen hat.
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 Oberbaumbrücke
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 Regierungsviertel
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 Pause nach dem Regierungsviertel
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 Schleuse in Spandau
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 Wannsee
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Schnuppertag und Walpurgisfahrt 2023
Fotos: Dagmar Voigt, Text: Dagmar Voigt
Das vergangene Wochenende (29./30.4) verbrachten viele von uns am und auf der Spree.
Am Samstag erprobten wir einen Schnuppertag, um neue Ruderbegeisterte zu gewinnen. Trotz Nieselregens und ungemütlichen Temperaturen fanden sich auf dem Bootssteg einige Kinder und Erwachsene ein. Nach Erläuterungen zu unserer Sportart und der Besichtigung des Bootshauses, der Werkstatt und des Fitnessgebäudes wurden zwei Vierer mit den Neulingen und "alten" Hasen besetzt. Uli Hesse und Sabine Fuchs übernahmen die ersten Trainingsminuten und so wurden die ersten Erfahrungen im Boot gesammelt. Anschließend konnte bei Kaffee, Kuchen und Schmalzbroten gefachsimpelt werden. Wir sind gespannt, ob kommenden Mittwoch einige sich wieder auf dem Bootssteg einfinden.
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Am Sonntagnachmittag starteten wir dann zur Walpurgisfahrt. 13 Ruderer und 2 Kielschweine nutzten das herrliche Sonnenwetter, um nach Kummerow aufzubrechen. Nach der Rückkehr wurde ein Feuer entzündet und der Abend klang fröhlich aus. Viele waren gekommen, aber zum Feuersprung oder zum Tanz in den Mai fanden sich dann doch keine Interessenten.
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Frühjahrseisbeinfahrt 2023
Fotos: Sabine Fuchs + Ulrich Hesse, Text:
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Winterwanderung 2023 nach Oegeln
Fotos: Daniela Breske, Text: Eberhard Keil
Zur Winterwanderung am 18.2.23 hatten sich 17 Ruderinnen und Ruderer gemeldet. Doch die Wanderschar, die nach Oegeln zum Landcafe aufbrach, reduzierte sich auf ca. 10 wanderfreudige und unerschrockene Ruderer und Ruderinnen. Der Dauerregen am Sonnabend war die Ursache. Doch in der Gaststätte in Oegeln waren dann doch wieder alle "gemeldeten" Wanderfreunde zusammen, denn der Rest kam mit dem Auto, um gemeinsam bei Kaffee und Kuchen den "Wandertag" zu begehen. Danach wanderte noch ein Häuflein bei strömendem Regen Richtung Beeskow. Der Rest bevorzugte die Rückreise mit dem Auto.
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Eierfahrt 2023
Fotos: Dagmar Voigt, Text: Eberhard Keil
17 Ruderer haben sich in diesem Jahr an der traditionellen Eierfahrt beteiligt. Am Neujahrsvormittag ging es mit dem Boot vom Beeskower Kietz bis nach Leißnitz zur Gaststätte Pagel. Dort wurde den Ruderern das obligatorische Schock Eier überreicht. "Und wir wurden hervorragend bewirtet", schreibt Rudervereinsvorsitzende Dagmar Voigt. Nachdem die rohen Eier sicher in den Booten verstaut waren, ging es auf die Rücktour. 60 Eier sowie die Ruderer trafen wohlbehalten im Bootshaus ein. An einem der Vereinsabende werden die Eier dann verspeist.
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